Was ist das?

  • 5 Handvoll Tonpulver (optional),
  • 5 Handvoll Erde und
  • 1 Handvoll Samen (bitte auf regionales Saatgut achten).

Zusammen mit möglichst wenig Wasser vermischt und zu kleinen Kugeln geformt. Fertig ist die Samenbombe. Ein paar Tage solltest du die Samenbomben kühl trocknen lassen, dann kann’s losgehen.

 

Wie funktioniert das?

Werfen, wässern (macht auch der Regen), wachsen! Such dir möglichst keinen zu trockenen Standort aus oder verwende Samen die Trockenheit vertragen oder sogar mögen.

Als Samen solltest du möglichst einheimische unbehandelte Samen verwenden. Fremde Pflanzen haben hier keine natürlichen Verdränger und können somit einheimische Arten verdrängen.

Wo kommt das her?

Erfunden hat die Samenbomben vermutlich ein japanischer Reisbauer namens Masanobu Fukuoka. Er nutzte nach dem 2. Weltkrieg seine Samenkugeln vor allem zur Aussaat von Reis und Gerste. Besucher brachten in den 70er Jahren diese Idee in die ganze Welt.

 

Was ist erlaubt?

Samenbomben dürfen nur in bewohntem Raum verwendet werden. 

Naturschutzgebiete, landwirtschaftlich genutzte Flächen und Privatgrundstücke sind NICHT erlaubt.

Überleg dir wo du eventuell auf deinem Schulweg oder in deinem Garten eine Samenbombe hochgehen lassen kannst.

1500 Samenbomben für Grünkraut:

jedes Kind der Grundschule Grünkraut durfte 10 Samenbomben basteln und mit nach Hause nehmen. Wir sind gespannt, wie bunt die Gärten in Grünkraut dieses Jahr werden.

Bildquellen

  • seed-bombs-samenbomben: Pixabay
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