Gartenschläfer (Eliomys quercinus)

Familie: Bilche

Lebensraum:  Der Gartenschläfer kommt nur in Europa vor. Hier lebt er zwar in verschiedenen, aber nur wenigen Gebieten. Zuhause fühlt sich der kleine Nager vor Allem in Laub- und Nadelwäldern, kann aber auch in Obst- und Hausgärten angetroffen werden.

Merkmale: Gartenschläfer werden 10 -17 cm lang, haben rotbraunes bis graues Fell und eine weiße Unterseite und Flanken. Man kann sie leicht an ihrer auffallenden schwarzen Gesichtszeichnung um die Augen erkennen, wegen der man den Gartenschläfer auch „Zorro“ nennt. Der körperlange Schwanz hat am Ende längeres Fell, wodurch ein kleiner Büschel entsteht.  

Lebensweise: Der nachtaktive Gartenschläfer schläft tagsüber in kugelförmigen Nestern, die er in Baumhöhlen oder im Gebüsch baut. Von Oktober bis April zieht er sich für den Winterschlaf in Baumhöhlen oder Felsspalten zurück.

Ernährung: Der Gartenschläfer ist seines Zeichens Allesfresser: auf seinem Speiseplan stehen unter Anderem Insekten, Würmer, Schnecken, kleine Wirbeltiere, Eier, Früchte, Samen und  Knospen.

Gefährdung: Leider hat sich der Bestand der Gartenschläfer in den letzten 30 Jahren um mehr als 50 % verkleinert. Damit ist der kleine  Zorro wohl das am stärksten im Bestand zurück gegangene Nagetier Europas.

Wie man dem Gartenschläfer helfen kann: Die kleinen Nagetiere lieben naturnahe Gärten mit einheimischen Hecken, Wildblumenwiesen und alten Obstbäumen, in denen sie ihre Nester bauen können.

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Heck-o-Meter

Neuntöter (Lanius collurio)

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Mittelspecht (Leiopicus medius)

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Kleinspecht (Dryobates minor)

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