Mäusebussard (Buteo buteo)

Familie: Habichtartige

Lebensraum: Mäusebussarde leben in ganz Europa mit Ausnahme von Island und Nordskandinavien, in Mitteleuropa handelt es sich um den am häufigsten vorkommenden Greifvogel. Die Art kann weiterhin auch weiter östlich bis nach Zentralasien gefunden
werden. Als Lebensraum bevorzugen die Vögel offene Landschaften wie Wiesen, Äcker und Heiden mit angrenzenden kleinen Waldgebieten, in denen sie ihre Nester bauen können. Diese befinden sich dann in der Regel in älteren Bäumen auf einer Höhe von ca. 18 m.

Merkmale: Der Mäusebussard entwickelt eine Körpergröße von 51 bis 57 cm und eine Flügelspannweite von 113 bis 128 cm, womit es sich um einen mittelgroßen Greifvogel handelt. Das Gefieder kann verschiedenste Farben von dunkelbraun bis fast weiß annehmen.
Der Mäusebussard kann oft im kreisenden Segelflug beobachtet werden, wobei er seine breiten Flügel V-förmig aufstellt. Der Schwanz ist relativ kurz und am Ende abgerundet. 

Lebensweise: Mäusebussarde leben in losen und relativ weit verbreiteten Gruppen. Bäume suchen sie nur zum Schlafen und während der Brutzeit auf, ansonsten halten sie sich den ganzen Tag in ihren Jagdgebieten auf. Nördliche Populationen ziehen im Herbst südlich bis nach Nordafrika, in den nahen Osten und nach Indien.

Nahrung: Die Greifvögel ernähren sich hauptsächlich von Kleinsäugern, wobei den größten teil Feldmäuse ausmachen. Teilweise jagen sie auch Vögel, Reptilien, Amphibien, Insekten und Regenwürmer, ganz selten auch Fische.

Gefährdung: Da über 50% des mitteleuropäischen Bestands an Mäusebussarden in Deutschland lebt, haben wir eine hohe Verantwortung diese Vögel hier zu schützen. In manchen Gebieten gab es in den letzten Jahren einen sehr starken Rückgang der Population. Dies liegt zum einen daran, dass Mäusebussarde oft durch die Rotorenblätter von Windrädern erschlagen werden, zum Anderen an einem Rückgang von Lebensraum und Jagdgebieten, zum Beispiel durch den vermehrten Anbau von Mais, dessen Felder vom Mäusebussard nicht als Jagdgebiet genutzt werden können.

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Neuntöter (Lanius collurio)

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Mittelspecht (Leiopicus medius)

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Kleinspecht (Dryobates minor)

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Buntspecht (Dendrocopos major)

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Kuckuck (Cuculus canorus)

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Saatkrähe (Corvus frugilegus)

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Aaskrähe (Corvus corone/ Corvus cornix)

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Schwarzstorch (Ciconia nigra)

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Waldbaumläufer (Certhia familiaris)

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Gartenbaumläufer (Tertia brachydactyla)

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Karmingimpel (Carpodacus erythrinus)

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Erlenzeisig (Spinus spinus)

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Birkenzeisig (Acanthis flammea)

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Grünfink (Chloris Chloris)

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Stieglitz /Distelfink (Carduelis carduelis)

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Bluthänfling (Linaria cannabina)

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Mäusebussard (Buteo buteo)

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Kuhreiher (Bubulcus ibis)

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Seidenschwanz (Bombycilla garrulus)

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Raufußkautz (Aegolius funereus)

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Schwanzmeise (Aegithalos caudatus europaeus)

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Sperber (Accipiter nisus)

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Waldspitzmaus (Sorex araneus)

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Schabrackenspitzmaus (Sorex coronatus)

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Eurasisches Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

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Braunes Langohr (Plecotus auritis)

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Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii)

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Weißrandfledermaus (Pipistrellus kuhlii)

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Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes)

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Braunbrustigel (Erinaceus europaeus)

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Wasserfledermaus (Myotis daubentonii)

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Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii)

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Gartenschläfer (Eliomys quercinus)

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Siebenschläfer (Glis glis)

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Haselmaus (Muscardinus avellanarius)

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Hausspitzmaus (Crocidura russula)

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Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis)

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Großer Abendsegler (Nyctalus noctula)

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Kleiner Abendsegler (Nyctalus leisleri)

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Dohle (Coloeus monedula)

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Große Bartfledermaus (Myotis brandtii)

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Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus)

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